Weil Du fehlst.

Wenn die Sterne glitzern und funkeln,
wenn die Sonne am Hellsten scheint,
dann denke ich, Du schaust gerade zu mir herunter,
weil meine Traurigkeit sich mit Sehnsucht vereint.

Wenn der Wind die Geräusche mitnimmt,
wenn jedes ungehörte Wort in die Stille knallt,
dann denke ich, Du fühlst Dich sehr alleine,
weil Dein Lachen lautlos verhallt.

Wenn die Regentropfen in Strömen prasseln,
wenn mein Gesicht dann klitschnass ist,
dann denke ich, wir weinen zusammen,
weil Du nicht mehr hier unten bist.

Wenn meine Tränen in meinen Händen landen,
wenn ich flüstere, dass Du mir unendlich fehlst,
dann denke ich, Du spürst das Liebgehabtwerden,
weil Du für immer ein Teil von mir bleibst.

Irgendwo im Nirgendwo

Ich habe mich selber verloren
irgendwo tief in der Dunkelheit und den Worten.
In mir drin bin ich wie eingefroren,
alles ist erstarrt.

Ich suche mich
irgendwo in der großen weiten Welt.
Doch die Mühe ist vergeblich,
alles sieht anders aus als es in mir aussieht.

Ich gebe alles was ich geben kann
irgendwo ganz vielen Menschen.
Es ist als stünde ich unter einem Bann,
ich reiche niemals nie aus.

Ich bin einsam und allein,
irgendwo unsichtbar ohne einen Platz auf der Welt.
Ich fühle mich verletzlich und klein,
gefangen irgendwo im Nirgendwo.